Liebe Besucherin, lieber Besucher der Homepage,

wir freuen uns, Sie auf der Homepage der Berufsschule St. Franziskus Abensberg begrüßen zu dürfen! Wir haben uns darum bemüht, Ihnen alle wichtigen Informationen über uns zusammen zu stellen, damit Sie sich ein eigenes Bild über uns machen können und alle Fragen beantwortet werden. Sollte darüber hinaus weitere Fragen auftauchen, so wenden Sie sich gerne per Telefon oder per Kontaktformular an uns! Gerne helfen wir Ihnen weiter!

Wir sind „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage"!

Wir sind mitten im Schuljahr 2016/17 und der Betrieb bei uns läuft auf vollen Touren.

Da wir unseren Titel auch mit Leben füllen wollen, haben wir in diesem Schuljahr schon zwei große Aktionen durchgeführt. Sie sollen weiterhin unsere Schülerinnen und Schüler dazu anregen, sich mit den Themen „Rassismus, Wurzeln nationalsozialistischen Denkens, Diskriminierung, Faschismus und couragiertem Handeln dagegen" auseinander zu setzen. Im September eröffneten wir eine Ausstellung, die von der Friedrich-Ebert-Stiftung zur Verfügung gestellt wird. Sie zeigt sehr detailreich, wie „Rechtsradikalismus in Bayern" sich zeigt, mit welchen Symbolen er arbeitet und wie er organisiert ist. Die Ausstellung stand für 2 Wochen im Foyer des Berufsbildungswerkes St. Franziskus Abensberg und wurde so auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und gut besucht.

Im Oktober fand dann ein Aktionstag mit dem Künstler „2-Schneidig" alias Martin Rietsch statt. Dazu hatten wir mit der „Prälat-Michael-Thaller-Schule Abensberg", unserer Partnerschule, einen Vormittag in unserer Turnhalle organisiert, an dem sich ca. 180 Schüler mit dem Thema der Diskriminierung und dem Sichtbar-Machen von Vorurteilen beschäftigten. Eine Artikelnachlese finden Sie hier und hier.   Ebenso gibt unter folgendem Link eine Zusammenfassung des Tages auf der Homepage der KJF Regensburg:   klick

 

Zeitzeuge berichtet

Der 84-jährige Zeitzeuge Ernst Grube sprach bei einem Projekttag mit Jugendlichen im Berufsbildungswerk Abensberg über seine Kindheitserlebnisse während der nationalsozialistischen Diktatur.

Ernst Grube, Sohn einer jüdischen Mutter, ist Überlebender des Konzentrationslagers Theresienstadt. Er erzählte den jungen Leuten im B.B.W., wie er schon als kleiner Junge Ausgrenzung und Verachtung erfahren hat. Dass der Vater 1929 eine jüdische Frau heiratete, sei schon damals nicht selbstverständlich gewesen. Die Familie fühlte sich als Deutsche und wollte das Land nicht verlassen. So erinnert sich Grube daran, wie er – den Judenstern auf der Kleidung – auf der Straße angespuckt und angepöbelt wurde.

Als die Familie die eigene Wohnung räumen musste, kamen Ernst Grube und seine zwei Geschwister in ein jüdisches Kinderheim. Dort lebten 46 Kinder auf engstem Raum zusammen. Keine einfache Situation, aber immerhin ein Ort ohne Anfeindungen. Grube hat seine Erinnerungen schon vielen, vielen jungen Menschen erzählt. Das sei mittlerweile Routine, sagt er selbst, aber immer wieder überkämen ihn die Emotionen.

So bleiben seine Erzählungen auch nicht ohne Wirkung auf seine jungen Zuhörer. Sie interessieren sich für den Alltag jüdischer Bürgerinnen und Bürger während des Hitlerregimes, stellen viele Fragen. Ernst Grube ging auf alle Fragen ein. Für ihn ist wichtig, dass junge Menschen intensiv über die Schrecken und Gräuel des Naziregimes erfahren und dass sie eine Verbindung zwischen den Ereignissen damals zu Ereignissen heute knüpfen können. Grube denkt dabei an die vielen Menschen, die auf der Flucht sind und neue Heimat suchen.

Schulleiterin Bettina Fuchs und der stellvertretende Schulleiter Carsten Jelitto dankten Ernst Grube herzlich für seinen Beitrag.

 

[Quelle: KJF Regensburg - Homepage]

 

„IBB – Inklusive berufliche Bildung in Bayern"

Der Schulversuch IBB ist mit dem Schuljahr 2015/16 zu Ende gegangen. Wir haben mit unserem Partner „Staatliches Berufliches Schulzentrum Kelheim" daran teilgenommen.

In den Klassen der „Friseurin/-e" und Kaufmann/-frau für Büromanagement"  haben wir über 3 Schuljahre hinweg als Partner im Bereich der Unterrichtsentwicklung, Inklusionsberatung und Entwicklung inklusiver Unterrichtsformen, Diagnostik und Förderung und für Fortbildungen gearbeitet. Dabei haben wir die seit Jahren schon gute Zusammenarbeit beider Schulen noch weiter vertieft und uns gegenseitig als gute und verlässliche Partner kennengelernt.

VERANSTALTUNGSKALENDER VERANSTALTUNGSKALENDER

Es gibt keine Resultate.

Anerkannte Schule durch die

Bundeskoordination der Aktion Courage e.V.

 

Schulversuch der Stiftung

Bildungspakt Bayern

ist seit August 2016 beendet!

"Inklusive berufliche Bildung in Bayern"

Wir waren dabei!

Nähere Informationen bei der Schulleitung.